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IT-AUDIT & REVISION
 

Systematische Überprüfung und Bewertung nach vorgegebenen Checklisten. Definition in der Qualitätsnorm ISO 9000:2000: "Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Nachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um festzustellen, inwieweit Auditkriterien erfüllt sind".
Im Qualitätsmanagement werden je nach Reichweite der Untersuchung das Produktaudit, das Verfahrensaudit und das Systemaudit unterschieden.
Audit kann durch eigene Kräfte als internes Audit (= Selbstbewertung) und externes Audit verwendet werden, letzteres ist Voraussetzung für eine Zertifizierung, z. B. im Qualitätsmanagement




 
 

Was ist "Audit"

Auditing kann kurz als Konzept zur systematischen Überprüfung mit Hilfe von Prüffragen (Checklisten) bezeichnet werden. Es systematisiert insbesondere das Erfahrungswissen im Betrieb. Es ist weit verbreitet in der Automobilindustrie, die ohne diese Methodik kaum in der Lage wäre, die Vielzahl von Anforderungen an ein Auto und seine Komponenten zu erfüllen, aber auch weit darüber hinaus in allen westlichen Industrienationen.
Es hat sich inzwischen zu einer übergreifenden Methode zur Verbesserung von Abläufen und Leistungen und insbesondere zur Gewährleistung bestimmter Eigenschaften entwickelt und aus diesem Grunde in verschiedenen internationalen und nationalen Normen Eingang gefunden (z. B. ist es wesentliches Element einer Zertifizierung nach DIN ISO 9000 ff. oder im Rahmen Umfassenden Qualitätsmanagement (TQM), z. B. nach dem EFQM-Modell).

Auditing zeichnet sich durch besondere Praxisnähe und Leistungsfähigkeit aus. Es ist wesentlich beeinflußt von den in Japan entwickelten Konzepten zur Qualitätssicherung und baut in vieler Hinsicht auf den dabei entwickelten Verfahren und Methoden auf.

Audit in diesem - weiten - Sinne darf nicht verwechselt werden mit der noch vor 10 Jahren gängigen Definition dieses englischen Wortes als "Rechnungsprüfung". Diese - enge - Bedeutung existiert zwar immer noch, im internationalen Management hat sich aber die weitere Bedeutung als ein flexibles System der Steuerung und Überprüfung mit Hilfe von Prüffragen durchgesetzt.




 
 

Der typische Ablauf umfaßt etwa folgende Phasen:




 
Identifizierung von Prüffragen
Systematisierung der Prüffragen
Operationalisierung (Festlegung von Kriterien für die Beantwortung von Prüffragen)
Ermittlung qualitativer Maßstäbe
Quantifizierung, soweit möglich
Gesamtbewertung



 

In der öffentlichen Verwaltung ist Audit als Instrument wenig bekannt, auch weil die Systematisierung von Erfahrungswissen nicht als Problem gesehen wird. Die Bundesregierung hat die "Förderung des Audit-Gedankens am Beispiel des Datenschutzes" in ihr Programm Moderner Staat aufgenommen, ohne dass die grundsätzliche Bedeutung dieses Instruments ersichtlich wird. Es ist ein Leitprojekt zur "Kooperation mit Privaten".




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